APOSTOLISCHEOBSERVER.NL

 laatste dienst zonder de "Boodschap"                     
VOOR NIEUWS EN HISTORISCHE ACHTERGRONDEN.                      

<>Index<>  Contact<> Disclaimer <> Archief<> An.reageren.<> Boeken <>forum <>

 
MENU 1
> Naki
> NAK. Ned.
> Glaubenskultur
> NAKtueel.de
> weblog GJS.
> NAK-observer
MENU 2
> HET APOSTOLISCHE
WERK IN NEDERLAND.
DOOR:
Dr.TANG
> publ. boek "De Apostolischen"
_________
____
> Handelingen der Apostelen in onze tijd.
Wij gunnen u alvast een kijkje.
[-meer-]
> Bijbel online Nieuwe vertaling

>De eerste "onze familie"1933.
[-meer-]

>Ereignisse
(Peter kuhlen)
Forum>>>
>
35 jaar geleden stierf Tj.Bischoff
DAp.Apostel in Nederland.
[-meer-]

>25 jaar geleden..
Vanaf 1 febr.2006 een nieuwe rubriek. Te beginnen met:
Stamapostel
Walter Schmidt

MENU 3
> webteam zoekt documenten enz.
>Navigatie plein Zeer veel informatie binnen deze website.
> Nak  uitzendingen code.

 

 
STAMAPOSTEL BISCHOFF IN...


DECEMBER 1951. EEN WEEK VOOR DAT HIJ ZIJN BERUCHTE "BOODSCHAP" BRACHT.

ei seinen Reisen in Süddeutschland besuchte der Stamm-
apostel auch die Gemeinden München und Augsburg. Es
war zunächst nur vorgesehen, an dein betreffenden Sonntag nach
München zu gehen, da aber Augsburg auf dein Rückweg liegt
und die Augsburger Geschwister am Samstag vorher ihre neu-
erbaute Kirche beziehen konnten, hatte sich der Stammapostel entschlossen, ihnen auch einen Besuch abzustatten. In München fand der Gottesdienst in einer gemieteten Halle statt, in der mehrere tausend Geschwister Platz gefunden hatten. Der Stammapostel war mit seiner Begleitung schon am Samstag eingetroffen und war am Abend im engen Kreise mit einigen Brüdern zusammen gewesen. Dieses Zusammensein wird den Beteiligten unvergeßlich bleiben, denn der Stammapostel, der über viele Jahrzehnte im Hause Gottes tätig ist und einen großen Schatz von Erfahrungen sein Eigen nennt, bietet in solchen Stunden den Brüdern aus seinem reichen Erleben köstliche Hinweise, die ihnen für ihre Arbeit von großem Nutzen und Segen sind.
Das Textwort des Vormittagsgottesdienstes steht in
Hebräer 9, 24 und 28. „Bei unserem Weg über die Erde",
so führte der Stammapostel aus, „liegen Segen oder Fluch
in der Annahme oder Ablehnung der göttlichen Offen-
barung in unserer Zeit begründet. Es ist für uns nicht
einerlei, welchem Geiste wir die Führung unserer Seele
anvertrauen, und es genügt auch nicht, zu sagen: ,Wir
glauben an Gott!', denn das tun die Teufel auch. Sie
zittern sogar vor ihm, wie Jakobus schrieb. Auch genügt es
nicht, wenn man sagt: ,Wir glauben an den Herrn Je-
sus'. Das haben wir schon in der Schule getan. Aber der
Glaube an das einst Geschehene bringt uns noch nicht
die von Jesu verheißene Seligkeit. Wir können an die
Taufe mit Wasser glauben, wir können auch an die Spen-
dung des Heiligen Geistes glauben und an die Vergebung
der Sünden, weil uns davon in der Heiligen Schrift be-
richtet ist. Aber vom Glauben an eine Taufe ist noch
niemand getauft worden, und vom Glauben an eine Ver-
gebung hat noch niemand die Vergebung erlangt. Die
Taufe mit Wasser, die Vergebung der Sünden und der
Heilige Geist müssen von den von Jesu dazu Beauftrag-
ten gespendet werden. Daß diese Gnadenhandlungen auch heute
nicht umgangen werden können, ergibt sich aus der Klarheit des
Wortes Jesu: ,Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Was-
ser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen'.
Dieses Wort läßt keine Ausnahmen zu. Wir sind Menschen, die
in der Gegenwart leben und wir bedürfen der Lehrer, die in der
Gegenwart lehren. Wenn jemand erkrankt, be-
darf er des gegenwärtigen Arztes, und unser
Leib wird mit der Speise gesättigt, die uns die
gegenwärtige Zeit bietet. Wir müssen uns dar-
über klar sein, daß wir unsere Seele nur dann er-
retten können, wenn wir das ergreifen, was der
Herr in unserer Zeit anbieten läßt. Daß er da-
zu Menschen nötig hat, wie vor neunzehnhun-
dert Jahren, werden wir verstehen. Aber der
Geist des Herrn ist auch heute kein anderer wie
damals. Er bleibt der unveränderliche Gott
heute und in alle Ewigkeit.
Nun haben wir die Liebe Gottes zu uns darin erfahren dürfen, daß er uns zur Offenbarungsstätte seines Sohnes geführt hat. Hier dürfen wir die Worte des Herrn hören; was übereinstimmt mit dem, was am Anfang der Offen

Ein wundervolles Mosaik, das alle vier Wände des prächtigen Saales des
Museums schmückt, besteht aus Millionen kleiner farbiger Natursteine. Es
sind allegorische Darstellungen

von mir zeuget, und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet.' So lag also das Leben nicht in den alten Schriften, ein Neues Testament bestand damals noch nicht, sondern das Leben in und aus Gott war in Christo Jesu verkörpert. An seine Offenbarungsstätte sind wir gekommen, und in uns wurde durch das Wort der Predigt der Glaube an die gegenwärtigen Offenbarungen erzeugt. Nachdem wir unser fehlerhaftes Leben und die mancherlei Irrungen in religiöser Hinsicht erkannt hatten, wurde uns aus demselben Geist durch die Boten des Friedens Vergebung zuteil. Wir durften an dem Heiligen Abendmahl teilnehmen, wodurch wir in die Lebensgemeinschaft mit Christo Jesu unserem Herrn gelangten; und dann empfingen wir, als die Zeit erfüllt und wir dazu bereit waren, durch der Apostel Wort und Handauflegung den Heiligen Geist als das Unterpfand zu unserer ewigen Herrlichkeit. Damit war in uns die Geburt zu einer neuen Kreatur vollzogen. Als Menschen wurden wir von Menschen gezeugt und geboren. Aber in der Wiedergeburt aus Wasser und Geist sind wir aus Gott geboren und somit Gotteskinder und Erben des ewigen Lebens geworden. Nun handelt es sich für uns darum,
das von Gott verheißene Ziel zu erreichen und nicht von dem Weg abzukommen. Halten wir gleichen Schritt mit dem, der uns auf dem Weg vorangeht. Der Schreiber des Hebräerbriefes führt an, daß Christus eingegangen ist in den Himmel, selbst zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns. Der Sohn Gottes ist über all unser Verhalten aufs beste orientiert. Wer das nicht glauben kann, den möchte ich an die Bekehrung eines
Saulus erinnern, dem der Herr unterwegs begegnete und sagte: ,Saul, Saul, warum verfolgst du mich?' Der Herr Jesus war doch aufgefahren zum Vater, von dem er ausgegangen war, wie auch Stephanus sagte: ,Ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen.' Saulus konnte nicht an den Thron Gottes gelangen, aber der Herr Jesus wußte, was Saulus den Seinen tat. Und was er den Seinen getan hatte, sah Jesus an, als ob es ihm selbst geschehen sei. Deshalb sagte er: ,Saul, Saul, warum verfolgst du mich.' Denke niemand, daß der Herr die Tränen der Armen, der Witwen und Waisen nicht sehen würde, denke niemand, daß er das Gebet der geängstigten und gequälten Seelen nicht erhören würde! Ihm ist nichts verborgen, er kennt auch unsere Irrgänge, wenn uns der Satan von \dem Weg der Wahrheit ablenkt.
Nun heißt es auch, daß Jesus, wenn er zum Seligkeit einzuführen. Das hat er selbst gesagt und hat die Gültigkeit seiner Worte damit unterstrichen, daß Himmel und Erde vergehen werden, aber seine Worte nicht. Man könnte fragen: ,Wer weiß, ob das alles so stimmt?` Nachdem wir aber soviel, was Jesus von unserer Zeit sagte, erfüllt sehen und erlebt haben, ergibt sich die Gewißheit, daß auch der unerfüllte Rest
Begrüßung

sich noch erfüllen wird, und wir nicht umsonst auf den Tag warten, an dem Jesus kommt, um uns zu sich zu nehmen. Neulich wurde mir die Frage gestellt, wo denn geschrieben stehe, daß der Herr Jesus bald kommt. Diese Frage hat der Herr selbst beantwortet. Er stellt sich vor als der Erste und der Letzte, als der Anfänger und der Vollender. Vor 1900 Jahren hat er sein Werk begonnen, und am Schlusse der Offenbarung heißt es: ,Siehe, ich komme bald!' Das hat doch Gottes Sohn selbst gesagt, und er hat außerdem die Verhältnisse der Zeit klar geschildert, in der er wiederkommen wird, so daß hierüber kein Zweifel besteht, wenn auch Tag und Stunde niemand weiß. Außerdem konnte der Sohn Gottes, nachdem er sein Werk kaum begonnen hatte, es nicht sogleich abschließen. Er sagte ja im hohenpriesterlichen Gebet, daß er nicht nur für jene bete, sondern auch für die, so durch der Apostel Wort an ihn glauben werden. Bliek auf den Altar

 

In unserer Zeit geht die Arbeit des Geistes Christi mit aller Deutlichkeit dahin, unsere Seelen auf den herrlichen Morgen der Ersten Auferstehung vorzubereiten. Man kann uns entgegenhalten, daß die Christen der Urkirche auch schon auf das Kommen des Herrn warteten, daß er aber zu ihrer Zeit nicht, gekommen ist. Ver'- gessen wir nicht, daß zu den Seinen nicht nur jene wenigen Männer, die um ihn standen, gehören alle, die von jenen Tag an, bis zu dem Tag, an dem er wiederkommen wird, erkauft werden von der Welt und zu seinem Eigentum gemacht werden. Will der Sohn Gottes eine Brautgemeinde haben, dann muß sie erst vorhanden sein. Es müssen solche sein, die mit seinem Geiste erfüllt sind, denn wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Gute Werke sind gewiß nicht zu verachten, aber sie bewirken keine Wiedergeburt, auch Gebete können die Wiedergéburt nicht ersetzen.
Durch Gottes gnädige Führung sind wir dahin gekommen, daß wir sein Volk und Schafe seiner Weide sind, und wir lassen uns durch fremde Hirten nicht irreleiten. Wir wissen, in welcher Zeit der Erfüllung des göttlichin Heilsplanes wir uns befinden, und so gehen wir auch geZukunft entgegen, die uns den Herrn und seinen Lohn bringt."
Im Anschluß an die Ausführungen des Stammapostels sprach
Apostel Schall: „Unser diesseitiges Leben währt nur eine ver,-
hältnismäßig kurze Zeit. Danach folgt eine unberechenbar lange
Ewigkeit. Die kurze Lebenszeit wollen wir mit dem, was Gott
uns in seiner Liebe entgegengebracht hat, ausnutzen und wollen
darin für unsere Seele die höchsten Gewinne zu erzielen suchen,
damit wir ewig glücklich sind. Hierher sind wir in der Hoffnung gekommen, getröstet, erquickt und gesegnet zu werden, und solches ist uns reichlich zuteil geworden. Wie wunderbar ist angedeutet: Christus  kam einst, uns zu versöhnen, er
wird wiederkommen, um uns heimzuholen. Bekanntlich haben Jesaja und andere Propheten verheißen, daß der Herr kommen wird, damit wir zur Erlösung mit Gott gelangen. Davon steht in der Schrift: ,Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen, wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gottgeschlagen und gemartert wäre, aber er ist um unsere Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

 

Jesaja war ein Profeet und was er sagte, hat sich in vollem Umfang erfüllt. zjezus ist mehr als ein Profeet und hat verheißen, daß er wiederkommen wird, um die Seinen zu sich zu nehmen. Wenn sich erfüllt hat, was Jesaja sagte, dann dürfen wir erst recht hoffen, daß sich erfüllen wird, was Christus selbst gesagt hat.
Trefflich zeigte uns der Stammapostel den Weg der Hilfe. Bedenken wir, daß der Herr Jesus einstens nicht nur ein Predigeramt gestiftet hat, er hat Handlungs- und Amtsauftrag gegeben. Wäre Jesus nur an einem Predigtauftrag gelegen gewesen, dann hätte er sagen müssen: ‚Verkündigt, daß ich das Opfer für die menschheit, alles andre mache ich selbst. Dies war aber nicht zo. Er hat zu Petrus gesagt: ,Ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben'. Man hätte meinen können, Jesus hätte sie allein. Ergab sie dem Petrus, undwenn wir heute glauben, daß sie unserem Stammapostel anvertraut sind, tun wir recht. Ferner sagte Jesus zu seinen Aposteln: ,Wer euch hört, der hört mich, und wer aufnimmt, so ich jemand senden werde, der nimmt mich auf'. Wir können, wie der Stammapostel schon angedeutet hat, für gegenwärtige Schüler keine Lehrer verwenden, die vor Jahrhunderten gelebt haben. Wir können für Patienten keine Aerzte rufen, die aus dem Leben geschieden sind. Wenn in einer Familie die Mutter die Augen schließt und es sind einige Kinder da, dann ist nur ausreichende Fürsorge getroffen, wenn wieder eine Mutter ins Haus kommt. In Stuttgart starb vor Jahren einem blinden Mann die Frau weg. Da hat sich eine wackere Schwester, die nicht nur da stehen wollte, wo einem viel liebe, schöne Wünsche erfüllt werden, sondern die da stehen wollte, wo sie Aufgaben zu erfüllen hat, bereit gefunden und hat zu dem blinden Mann gesagt: ,Ich will den Kindern eine Mutter sein.' Der Mann hat freudig eingewilligt, und die Schwester hat ihre Aufgaben treu erfüllt. Keine Kinder wachsen ohne die zeitgemäße Pflege heran, und kein Gotteskind kann sich entwickeln zum vollen Mannesalter in Christo, wenn nicht die zeitgemäße Pflege durch die Boten Gottes, in der Kraft des Heiligen Geistes stattfindet. Der Apostel schrieb im 2. Korinthe 3, 5. 6: ,Nicht daß wir tüchtig sind von uns selber, etwas zu denken als von uns selber, sondern daß wir tüchtig sind, ist von Gott, welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.' So also haben die Apostel im Auftrag des Sohnes Gottes auf Erden das Amt des Geistes geführt. Im Hören, im Wahrnehmen der Pflege und der Segnungen, die der Heilige Geistdurch die in unserer Zeit Gesandten anbietet, liegt die Errettung. Deshalb sagte der Apostel: Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel usw.... ,De "nieuwe kerk"


daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, bis daß wir alle hinan kommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes'.Als Jesus einmal in Bethanien im Hause der Martha und Maria und  deren Bruder Lazarus weilte, saß die Maria glücklich zu den Füßen des Meisters. Als Martha sich bei Jesus beschwerte, daß sie die Arbeit allein machen müsse, da sagte der Herr: ,Maria hat das
gute Teil erwählt', und er hat dabei die bedeutungsvollen Worte geprägt : eins ist not! aus wir nach den Ziele streben, so ist eins not, nämlich: aus der jeweils auf Erden schaffenden Hand, die de Heilige Geest lenkt und Führt, die pflege zzum Heil de Seele hinzunehmen. Das tut

Sie warten auf den Stammapostel

uns not und von allen, die daran geblieben sind, haben wir erfahren, daß sie hier schon glücklich sind. Sie gelangen auf höchste Stufen der Zubereitung und dürfen die berechtigte Hoffnung des ewigen Lebens und die Erbschaft der Herrlichkeit besitzen."
Aus der weiteren Arbeit in diesem Vormittagsgottesdienst wäre noch anzuführen: „Wir haben gehört, daß der Herr Jesus in den Himmel eingegangen ist und vor dem Angesicht Gottes für uns steht. Damit ist ausgesprochen, daß wir vor dem Angesicht Gottes nicht für uns selbst stehen können, sondern daß wir des Erlösers als des,ewigen Mittlers bedürfen.
Nun wird vielleicht mancher sagen: ,Wir haben doch auch Gutes getan, sprechen nicht auch unsere guten Werke für uns? Wir haben doch gebetet, haben manche Opfer gebracht, ist das alles nichts gewesen?' Vielleicht denken sie sogar an das Wort, das damals die Apostel zum Herrn Jesus sagten: ,Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt, was wird uns dafür?` (Matthäus 19, 27). Und doch steht die Tatsache, daß nicht w i r mit unseren Werken uns die Stufe erarbeiten können, auf die uns der liebe Gott haben will, sondern daß alles, was wir haben, ein Gnadengeschenk von i h m ist. So haben wir wohl das Unsere zu tun versucht, aber wir konnten mit den Werken keine Wiedergeburt bewirken.
Der Mensch kommt leicht in die Versuchung, was er selbst tut, zu überschätzen und zu glauben, daß auf seinen Werken ewige Erlösung und das Reich des Friedens beruhe. Einige kleine Beispiele aus unserem täglichen Leben werden uns schnell beweisen,, wie die Dinge wirklich liegen.
Nehmen wir einmal an, daß in einer Familie ein Kind ist, das sich ständig dem Wunsch und dem Willen der Eltern widersetzt; es ist ungehorsam. Aber wenn es des Abends zu Bett geht, versichert es die Eltern: Ich habe euch beide so lieb! Die Eltern werden sagen:,Was sollen wir mit unserem Kind nur anfangen? Es sagt uns, daß
es uns liebt; aber wir haben nicht den geringsten Beweis dafür, denn es tut nicht, was wir sagen.'
Auch wir sagen täglich dem lieben Gott in unseren Gebeten, daß wir ihn lieben, und geben unserer Gesinnung Ausdruck; aber wie bitter wäre es, wenn der liebe Gott sagen müßte: Wo ist der Beweis dafür? Der Herr Jesus hat das Wort gesprochen: ,Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu' (Lukas 16, 10), und wenn wir nicht den Beweis dafür liefern können, daß wir im Geringsten treu und gehorsam sind, also tun, was uns gesagt
wird, dann können wir auch Großes nicht erwarten. Darin liegt die eine Veranlassung für die Anstrengungen, gute Werke zu tun.
Ein weiterer Grund ist, daß wir uns einfach nicht mehr so verhalten können, wie wir früher ins Haus Gottes gekommen sind. Nehmen wir an: Es käme in einem Ort ein junger Mensch an; er ist arm, ist barfuß, hat zerlumpte Kleider an. Nun läßt er sich dort nieder, ist fleißig und von ehrlicher Gesinnung. Er arbeitet sich im Lauf der Jahre empor und bringt es so weit, daß ihn das Vertrauen seiner Mitbürger zum Bürgermeister beruft. Nun hat
er seinem Amte entsprechend zu leben, hat einen Pflichtenkreis, und er hat auch seine Mitbürger zu repräsentieren. Damals, da er als armer Junge in diesen Ort Aufn.: Robausch 7, R. Volz 6 gekommen war, hat ihm niemand sein Aussehen übel genommen. Nachdem er aber durch das Vertrauen seiner Mitbürger auf einen solchen Platz gekommen ist, darf er nicht mehr in dem Zustand wie damals über die Straße laufen; niemand würde dafür Verständnis haben. Als wir in die Gemeinde kamen, war unser Seelenzustand auch nicht fein, und wir trugen die Spuren dessen an uns, in dessen Bereich wir uns seither bewegt hatten, wir waren arm, zerrissen, ohne Bedeckung unserer Blöße. Nun aber hat uns doch das Vertrauen unseres Gottes zu einem königlichen Priestertum berufen, wir haben die Kleider des Heils empfangen, es wurde uns Gnade

 

Reageren? mail!  dienstunschun@apostolischekritiek.nl

 

 Copyright Info © Copyright 2002/2006 APOSTOLISCHEOBSERVER.NL

 Alle rechten voorbehouden.  Privacy Policy